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Maria, eine Frau mit Programm für die Menschen

Maria Himmelfahrt
Das Hochfest Maria Himmelfahrt 2025 wird in die Annalen eingehen. Es ist nicht nur vom Festinhalt «on top», sondern auch von der Besetzung her.

Das Hochfest Maria Himmelfahrt 2025 wird in die Annalen eingehen. Es ist nicht nur vom Festinhalt «on top», sondern auch von der Besetzung her. Bischof Beat von St. Gallen hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt ausserhalb des Klosterbezirks und dass das Linthgebiet dabei auserwählt wurde, mag Zufall oder weise Fügung sein. Auf alle Fälle wollte es ein Lobpreis zur Ehre Gottes und Maria sein.

Papst Franziskus schreibt in seinem Apostolischen Schreiben zum Heiligen Jahr: «Die höchste Zeugin der Hoffnung ist die Mutter Gottes. An ihr sehen wir, dass Hoffnung kein törichter Optimismus ist, sondern ein Geschenk der Gnade in der Wirklichkeit des Lebens.» Dass war der Grund, dass sich heute Morgen viel auf dem Maria Bildstein bewegte. Eifrige Helfer und Lieferanten tauchten auf. Bald waren die ersten Pilger zu sehen – Behinderte, Pensionierte, einige vom arbeitenden Volk, Mönche und Priester, Stiftungsräte, Kirchenmusiker und schliesslich Bischof Beat.

Als Bischof Beat in die Kirche einzog, war sie voll und die Arena draussen gut besetzt. In seinem Predigtwort griff er die aktuelle Situation auf. Wichtige Männer und Frauen meinen das Volk lenken zu müssen. Auch Kaiser Augustus damals, auf dessen Fundament das Hochfest Maria Himmelfahrt aufgebaut ist, meinte das. Doch ersetzt wurde dieses "Meinen" durch Maria, die Gottesmutter, die junge Frau aus Nazareth, von wo man eigentlich nichts Gutes erwarteten konnte. Sie leistete ihren Dienst, und Bischof Beat war nicht verlegen auf diese Menschen hinzuweisen, die heute mit Maria ihren Dienst leisten – ruhig und demütig, nachhaltig und bewusst – im Wissen, dass das Ziel Frieden und Hoffnung, Freude und Dankbarkeit ist, eben so ganz anders als einige wenige andere der Welt und Gesellschaft uns aufzwingen.


Im Anschluss an den festlichen Gottesdienst gab es einen einfachen Apéro und dann Bratwurst, Brot und Getränke. Danke allen Helfern und dem Volk Gottes, das sich zum Lobpreis Gottes versammelt hat.

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