Augenklinik in Tororo, Uganda

Seit Jahren finanzieren wir als Prokura Uznach - dank der grosszügigen Unterstützung - die Augenklinik des Klosters Tororo. Tororo ist eine Stadt im Osten Ugandas an der Grenze zu Kenia. In einem Umkreis von 300 km gibt es keine Möglichkeit, Augenkrankheiten auf hohem Niveau zu behandeln. Daher ist die Klinik Ziel von Augenkranken der näheren und weiteren Umgebung, auch aus Kenia.

Die Zahlen sind tatsächlich erstaunlich. Insgesamt behandelt die Klinik im Durchschnitt 23 000 Patienten im Jahr. Diese Patienten leiden alle an Krankheiten der Augen. Mit Abstand die meisten Patienten kommen wegen schlechtem Sehen. So werden pro Jahr auch ungefähr 4 000 Brillen verschrieben. Die Klinik betreibt eine eigene Optikerwerkstatt mit ausgebildeten Technikern. Die Gläser und Gestelle können im Land besorgt werden. So können die Brillen individuell angepasst werden.

Umfangreich ist auch das Operationsprogramm. Zwei Fachärzte für Augenheilkunde operieren täglich. Im Jahr werden 2'000 Operationen durchgeführt. Die meisten davon leiden am grauen Star. Bei der Operation wird die getrübte Linse entfernt und durch eine künstliche ersetzt. Das erfordert eine ruhige Hand und ein sehr spezielles Instrumentarium. Daher besitzt die Klinik ein Operationsmikroskop und die entsprechenden Untersuchungsgeräte. Die Chefärztin kann am Tag bis zu 20 Patienten operieren. Besondere Kenntnisse sind bei angeborenen Fehlbildungen des Auges gefordert. Jedes Jahr kommen zahlreiche Kinder zur Behandlung, die von Geburt an blind waren. Bei diesen Fällen sind oft mehrere Operationen nötig, bis die Sehkraft hergestellt ist.

Dazu gibt es aber auch Krankheiten, bei denen der Innendruck des Auges erhöht ist, der sogenannte grüne Star. Auch diese Fälle können in Tororo operativ versorgt werden.

In einem armen Land wie Uganda treten auch Augenkrankheiten auf, die bei uns verschwunden sind. Vitamin A Mangel ist ein grosses Problem und Infektionen durch schmutziges Gebrauchswasser. Vorbeugeprogramme und Verteilung von Vitamintabletten sollen diese Krankheiten eindämmen.

Dies ist ein kurzer Überblick über die Aktivitäten der Augenklinik. Ohne Übertreibung können wir sagen, dass jedes Jahr tausende Menschen durch die Arbeit in Tororo von Blindheit geheilt oder bewahrt werden. Da die Klinik keinerlei staatliche Unterstützung bekommt und es keine Krankenkasse gibt, sind wir auf Ihre grosszügige Unterstützung angewiesen. Herzlichen Dank

 


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