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Hilfe für die Ukraine

Hilfe für die Ukraine

Projekt 9562

Allgemeine Lage

Seit gut sieben Jahren unterstützen wir das Priesterseminar der ukrainischen griechisch-orthodoxen Erzdiözese Ivano-Frankivsk. Durch den Krieg mit Russland hat sich die Situation drastisch verändert. Durch die günstige Lage im Westen der Ukraine ist die Region weitgehend vom direkten Kampfgeschehen verschont geblieben. So hat sich eine neue Aufgabe der Erzdiözese ergeben sich um die vielen Flüchtlinge, mehr als vier Millionen innerhalb der Ukraine, die in der Region ihre Zuflucht suchen, zu kümmern. Auf dem Bild sehen Sie den derzeitigen Erzbischof Dr. Volodymyr Vijtyshyn. Die Missionsprokura Uznach unterstützt den Erzbischof unter anderem in folgenden drei Punkten:

Verteilung von Lebensmitteln und Hygieneartikeln an Bedürftige

Viele von den geflüchteten Menschen, die ihr Hab und Gut verloren haben, suchen nicht nur nach einer sicheren Unterkunft, sondern auch nach Möglichkeiten zu überleben. Unsere Häuser sind für viele eine vorübergehende Ausruhstelle. Diejenigen, die danach eine soziale Wohnung in unserer Stadt oder Umgebung finden, brauchen vor allem Lebensmittel und Hygieneartikel.

Neben solchen Leuten betrifft dies auch diejenigen, die in den Pfarr- oder Familienhäusern in den Pfarreien des Erzbistums aufgenommen werden. Da der Krieg bei vielen solidarischen und hilfsbereiten Menschen eine Verarmung verursachte, sind sie nicht immer in der Lage, dauerhaft die Binnenflüchtlinge zu versorgen. Auch die Pfarreien, die nur mit Spenden finanziert werden (In der Ukraine gibt es keine Kirchensteuer!), haben nur beschränkte finanzielle Möglichkeiten. Deswegen gilt unsere Hilfe mit Lebensmitteln auch für solche Personen.

Kostenlose ärztliche Versorgung der Armen in der Klinik

Bis zu 1600 Flüchtlinge aufzunehmen, bedeutet nicht nur Hilfe, sondern auch große Verantwortung. Viele Menschen, die über 1000 km in den Westen der Ukraine gereist sind, hatten schwere Schicksalsschläge erlitten. Solche Stresssituationen verursachen Gesundheitsprobleme, insbesondere bei Älteren, aber auch bei Kindern und Frauen.

Deswegen bieten wir für sie kostenlose medizinische Behandlung in unserer St. Lukas-Klinik an. Dazu gehören ärztliche Beratungen, medizinische Untersuchungen und Operationen.

Unterbringung von Binnenflüchtlingen

Das Gebäude des Priesterseminars ist ein Ausbildungsort für über 200 Seminaristen. Heute steht es 180 geflüchteten Menschen als Unterkunft zur Verfügung. Neben den Zimmern der Seminaristen, die mit WCs und Duschen ausgestattet sind, sind auch das Refektorium und die Kapelle Orte für leibliche und geistliche Nahrung. Die ehemalige Residenz des Lemberger Metropoliten in den Karpaten gilt seit einigen Jahren als Jugendzentrum für Kinder und Jugendliche aus unserem Erzbistum und darüber hinaus. Jeden Sommer finden dort Sommercamps statt, an denen über 800 junge Menschen teilnehmen. Heute können die zwei bestehenden Häuser bis zu 126 geflüchtete Personen aufnehmen und ihnen Versorgung bieten.

 

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