Klosterneubau der Benediktinerinnen in Uruila 

Mit den Benediktinerinnen von Imiliwaha in Tansania sind wir seit ihrer Gründung in der Mitte des letzten Jahrhunderts verbunden. Lange Jahre war unser P. Nikolaus Pfiffner unter anderem bei ihnen als Spiritual tätig. Eine Verbindung, die bis heute nachklingt.
 
Der Konvent von Imiliwaha besteht ausschliesslich aus Tansanianerinnen. Insgesamt zählt die Gemeinschaft über 150 Schwestern, die in verschiedenen Tätigkeiten der Kirche von Tansania dienen. Das Kloster Imiliwaha befindet sich in der Diözese Njombe und besitzt neben einer grossen Schule, die wir bis 2010 mit 1 Million Schweizer Franken unterstützen durften, auch ein Waisenhaus und verschiedene Werkstätten. Die Schwestern sind nach wie vor mehr oder weniger Selbstversorger und so in den verschiedensten Berufen tätig. Zusammen mit dem Gebet und der geistlichen Lesung leben sie nach der Regel des hl. Benedikt und sind zudem in verschiedenen Pfarreien in der Katechese wie auch der Caritas tätig.
 
Da sie in den letzten Jahren etliche Berufung aus dem Norden Tansanias rekrutieren konnten, erhielten sie vom damaligen Bischof Pascal Kikoti (+2012) die Anfrage für eine Klostergründung in der Diözese Mpanda. Aus dieser Kontaktaufnahme entwickelte sich im Laufe der gemeinsamen Beratungen das Projekt „Uruila“, das sie auf den beiliegenden Unterlagen in den Details auch visualisiert dargestellt haben. Es handelt sich – wie sie leicht erkennen können – um einen kompletten Neubau, der jedoch in Etappen erfolgen soll. So sind die ersten Häuser für die jungen Kandidatinnen und Postulantinnen bereits vollendet. Aktuell geht es nun um den Bau des Hauptgebäudes mit der Kirche und den Gemeinschaftsräumen wie Esszimmer, Küche und Wertstätten.
 
Gerne empfehlen wir Ihnen dieses Projekt für Ihre Unterstützung und sagen Ihnen bereits jetzt ein herzliches Dankeschön für jede Gabe.
 
Ihre Benediktiner-Missionare Uznach
Abt Emmanuel osb
 

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Aus einem Brief von Bischof Alfred Maluma

 

„Bis hierher hat uns der Herr geholfen“ (I Sam. 7,12)

Liebe Helferinnen und Helfer,

Unter obigem Schriftwort des Dankes stand das Goldene Jubiläum der Kongregation der Benediktinerinnen in Imiliwaha. Mit der Gründung der Diözese Njombe 1968 wurde die Notwendigkeit erkannt, Schwestern in unserem Bistum zu stationieren. Der Apostolische Administrator Pater Bruno Zwissler OSB und der zuständige für Geistliche Berufungen Pater Hilmar Schönenberger OSB baten das Schwesternkloster Sf. Agnes in Chipole um eine Neugründung zur Hilfe in der Ausbreitung des katholischen Glaubens. Mit Einverständnis des Abtbischofs Eberhard Spiess OSB wurde ein ca. 300 ha. großes Grundstück erworben mit dem Wohnhaus des Eigentümers, in das die ersten 6 Schwestern im Juni 1968 einzogen und die neue Niederlassung aufbauten.

Im Laufe der 50 Jahre sind viele junge Mädchen dem Ruf Gottes in die klösterliche Gemeinschaff gefolgt, so dass jetzt 430 lebende Schwestern dazu gehören, die ihre Gelübde abgelegt haben. Ihre Arbeit ist vom Gebet getragen, denn „Ora et Labora“ „Gebet und Arbeit“ ergänzen einander. Die Kongregation weiss sich der missionarischen Sendung verpflichtet. Die Schwestern sind in 18 Pfarreien der Diözese tätig als Katechisten, Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen in eigenen Grundschulen und eigener Sekundarschule. lm Gesundheitssektor arbeiten sie als Ärztin, Krankenpflegerinnen und Hebammen in Kliniken, in ihrem eigenem Gesundheitszentrum einschließlich Zahnbehandlung und einem eigenen Krankenhaus. Da es viele Aidswaisen gibt, führen sie in Imiliwaha ein Waisenhaus, eine Schneiderinnenschule, eine Schreinerei und reparieren Autos. Dem Kloster sind Werkstätten angeschlossen zur Herstellung von Paramenten, Kerzen und Hostien, Weberei, Strickerei, Druckerei und Schusterei, einer Weizen- und einer Maismühle, Presse für Sonnenblumenöl und ein Verkaufsladen. Häusliche Arbeiten wie Kochen, Ackerbau und Viehzucht für die Gemeinschaft sind unverzichtbar. Auch in der Prokura der Diözese und in der Caritas sind sie tätig. Ihre Dienstleistungen weiten sich mit Zunahme der Verantwortlichkeit der Kirche aus. Außer in der Diözese Njombe sind die Imiliwaha-Schwestern in 9 anderen Diözesen Tansanias tätig.

Nach dreimaligen Besuchen in Imiliwaha wurde den wiederholten Bitten des Bischofs von Sumbawanga, Karolo Msakila, zum Bau eines Noviziats entsprochen, um vor allen dortige Anwärterinnen auszubilden. 1988 kamen die ersten Schwestern von Imiliwaha nach Sumbawanga. Unter verschiedenen Orten entschieden sich die Verantwortlichen für Uruila im Kreis Mpanda, doch nach dem Tod des Bischofs Msakila wurde nicht weiter gebaut. Nachdem Mpanda 2011 als neue Diözese errichtet wurde, widmete sich Bischof Paskal Kikoti aufs Neue dem Vorhaben, aber schon im September 2012 verstarb er plötzlich. Aus Geldmangel war die lange Verzögerung entstanden, doch sein Nachfolger Bischof Gervas Nyaisonga von Mpanda, führte das Bauvorhaben mit finanzieller Unterstützung von Wohltätern aus der Schweiz weiter.

Im Jahre 2014 konnte die Novizenmeisterin Sr. Maria Sbonza mit der Ausbildung der ersten Aspirantinnen in Uruila beginnen.

Njombe, 17. Oktober 2018

Bischof Alfred Maluma

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