Bäckereien für Afrika

Als Mönch unserer Abtei St. Otmarsberg gehört Br. Andreas Kohler zu jenen Mitbrüdern, die das Leben im Kloster im wechselnden Rhythmus mit dem Alltag des afrikanischen Kontinents in Verbindung bringen können. Br. Andreas trat in den 1980-er Jahren in unsere Gemeinschaft als gelernter Bäcker-Konditor ein. Bei seinem Aufenthalt in der Erzabtei St. Ottilien durfte er zusätzlich das Handwerk des Buchbinders erlernen. Als handwerklich begabter Mitbruder, der zugleich ausgestattet ist mit einem besonderen Charme und enormen Fleiss, gelingt es in nachhaltiger Weise den Menschen in Tansania durch den Bau und den Betrieb von Bäckereien im Alltag zu helfen.

Zehnte Bäckerei fertiggestellt

Im Sommer 2016 konnte Br. Andreas in der Bischofsstadt Njombe die zehnte Bäckerei Bischof Alfred Maluma übergeben. Während Monaten bildete er junges einheimisches Personal aus, die nun selbstständig die Bäckerei führen. Br. Andreas gelingt es auf dem Hintergrund seiner Charaktereigenschaften, das Vertrauen der Menschen vor Ort zu gewinnen und sie äusserst nachhaltig zu begleiten. Die von ihm im Jahre 1999 eingerichtete Bäckerei in der Stadt Songea, die vor Jahren mit einem kleinen Restaurant erweitert werden konnte, wird nach wie vor von dem von ihm ausgebildeten Tansanianer geführt. Dieses eine Beispiel lässt sich auch in anderen Projekten finden, auch wenn alltägliche Fragen und Probleme nicht ausbleiben.

Hilfe zur Selbsthilfe

Br. Andreas ist es ein Anliegen, dass die Bäckereien in Tansania den Menschen vor Ort helfen, innovativ tätig sein zu können, um den Alltag der Menschen aufwerten können. Auch wenn die Einrichtung mehr oder weniger einen europäischen Standard aufweist, so ist es ihnen dennoch möglich, sich damit ein Einkommen zu sichern und – was wichtiger ist – die Ernährungsmöglichkeiten auf eine weitere Basis zu stellen. Da die Rohprodukte für die Backstube ausschliesslich im Land selber eingekauft werden können und die Lohnkosten gering sind, sind die Produkte auch von der Landbevölkerung durchaus erschwinglich. Damit verbessert sich nicht bloss die Ernährung, sondern es gibt ihnen Selbstwertgefühl und darüber hinaus die Bestätigung, dass sie Talente haben, um ihren Alltag selber zu bereichern und lebenswerter zu machen.

Weitere Projekte

Br. Andreas richtet als Missionsbenediktiner nicht bloss Bäckereien ein und bildet das Personal entsprechend aus, sondern er ist – wie oben erwähnt – auch im Buchbinderhandwerk zu Hause. So wird er bei seinem aktuellen Aufenthalt ebenso eine Buchbinderei für die Abtei Mvimwa in Sumbawanga einrichten und dem jungen Kloster damit eine Einnahmemöglichkeit erschliessen. Darüber hinaus stehen weitere Projekte für Bäckereien bei den Schwestern in Ndanda auf der Warteliste, wie auch bei den Mitbrüdern in Mvimwa. Dazu kommen Anfragen aus Südafrika von den Mitbrüdern in Inkamana und Indien, wo wir Missionsbenediktiner ein Kloster in Kerala haben.

 


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