Einer für Afrika, einer für Uznach
Am Hochfest der Apostel Petrus und Paulus, 29. Juni, feierten wir in einer schlichten Feier die Professjubiläen unserer Mitbrüder Wendelin (60 Jahre) und Bruno M. (25 Jahre).
Bruder Wendelin wuchs in Henau und Stansstaad auf und lernte nach der Schulzeit Landwirt. Als solcher trat er 1963 in Fribourg ein. Bereits wenige Wochen später fand der Umzug nach Uznach statt, wo er 1965 die erste Profess ablegte. Es folgten Jahre als Klosterkoch bis sich 1978 sein Wunsch erfüllte, Missionar in Afrika zu sein. Bis 2013 war er verantwortlich für die Landwirschaft in Uwemba. Zusammen mit den Tutzinger-Schwestern wirkte er für die Familien rund ums Kloster. Unzählige Notfallfahrten nahm er auf sich, um Leben zu retten. Nichts war ihm zuviel – eine Ganzhingabe über Jahrzehnte. Das alles zerrte an seinen Kräften, so dass er seit Jahren mit täglichen Schmerzen leben muss.
Bruder Bruno M. trat als sogenannter «Spätberufener» ein. Nachdem er für einige Jahre ein eigenes Architekturbüro leitete, gab er mit 40 Jahren seiner Berufung Raum, die ihren Anfang in einem Artikel in der Zeitschrift GEO über die Karthäuser fand. Getreu ihrem Ideal ist er bis heute ein grosser Beter. Im Kloster hatte er verschiedenen Dienste inne. Eine wiederkehrende Aufgabe ist der Pförtnerdienst. Bereitwillig nahm er diesen auch ein drittes Mal an, ganz einfach, weil die Not gross war.
Wir danken beiden Mitbrüder für Ihren Dienst an den Menschen und der brüderlichen Gemeinschaft. Wir danken Gott für seinen Ruf und wir danken all jenen, die unsere Jubilare im Gebet und in Freundschaft begleiten.




