Musik verbindet
Genau so geschah es am Sonntag 14. Dezember 2025. In der Abtei St. Otmarsberg in Uznach wurde ein Panflötenkonzert gespielt. Um 14.30 Uhr begann dieses in einem vollen Kirchensaal unter der Leitung von Monika Nef. Mit 30 Schülern aus ihren Schulen in Langnau a. A., Küssnacht a. R., Wädenswil, Kelleramt und Hünenberg erklang ein wunderschönes Konzert. Gestartet wurde mit dem bekannten Lied „Biscaya“ von James Last. Es wurden insgesamt 14 Musikstücke vorgetragen. Manchmal war es nostalgisch und ruhig mit beispielsweise „Nostalgias“ von Wuauquakuna, „Sailing“ von Rod Stewart oder den finnischen Liedern „Finlandie-hymni“ und „Varpunen jouluaamanu“. Ebenso gab es ruhige und gleichzeitig winterliche Lieder. Wenn der Winter langsam ins Land zieht, oder das Land ganz still als Kanon präsentiert wird, kommt man gerne ins Träumen. Mit dem „Wintertraum“ fällt es leicht, sich eine unbeschwerte Kutschenfahrt mit trabenden Pferden im Schnee vorzustellen. Die Vielfältigkeit der Panflöte wurde mit schnellen Liedern ebenfalls gezeigt. Das bekannte Stück „Mamma Loo“ von den Les Humphries Singer aus dem Jahre 1973, „Gloria in excelsis deo“ sowie „Jingle Bells“ und „Jingle Bells Rock“ haben zum Mitsingen und Mitklatschen motiviert. Für die Spielerinnen und Spieler war es eine wahre Freude, vor solch einem Publikum zu spielen. In einer so schönen Kirche darf natürlich auch „Hallelluja“ nicht fehlen. Dies gab es sogar in zwei verschiedenen Ausführungen. Einmal klassisch aus dem „Messias“ von Händel und einmal ganz populär von Cohen. Die intensive Arbeit hinter der Version von Händel wurde auch vom Publikum wahrgenommen und mit einem grossen Applaus die Wertschätzung ausgedrückt. Mit viel Freude und Motivation gab es zum Schluss noch eine Zugabe von den Zillertaler Schürzenjäger. „Christikind, i glaub no immer an dich“, so soll es sein, gerade in einer Zeit, in der Glauben nicht immer einfach ist. Ebenso wurde das fetzige Lied „Mamma Loo“ wiederholt. Zu Beginn mit einer kleinen Panne, aber auch das gehört bei der Livemusik mit Schülern dazu. Der Lacher im Publikum und im Chor zeigte die Unbeschwertheit und Freude aller anwesenden Personen.
Für die Spieler war es eine intensive Zeit der Vorbereitung. Es gab im Vorfeld drei Grossproben, in welcher die Spielerinnen und Spieler zusammen kamen, um die Lieder gemeinsam zu üben. Für einige waren es die ersten Konzerte, andere sind schon viele Jahre dabei. Der Chor besteht aus vielen unterschiedlichen Menschen, Charakteren und allen Altersklassen, die alle das gleiche Ziel haben: anderen Menschen mit der Musik eine Freude zu machen.
Die passende Kirche und ein wunderbares Publikum: so macht musizieren Freude!
Monika




