Monstranz

Monstranz, Kelch und Patene wurden anlässlich der Kirchweihe 1988 von Basler Goldschmied Alexander Schaffner geschaffen.

 
Während der Kelch und Patene die Kombination von Gold und Edelstahl aufweisen und durch ihre Schlichtheit der Formgebung den Mahlcharakter „nehmt und esst – nehmt und trinkt“ betonen, greift die Monstranz ganz bewusst die Chorgestaltung unserer Kirche auch, sowie unsere Sendung als Missionsbenediktiner. Geschaffen aus Edelstahl und Email nimmt die schlicht gehaltene Monstranz die Bewegung unserer Kirche auf. So erkennen wir in ihr nochmals die Rundform, die durch die schlicht gehaltenen Flügel über dem Griffbereich ein zweites Mal aufgenommen wird und zugleich auf die Orantenhaltung der Betenden vor dem Allerheiligsten verweist. Die vier Emailfelder, die durch die Kreuzform unterbrochen sind, möchten bewusst in den schlicht gehaltenen Pastellfarben die Farbgestaltung der zentralen Chorelemente von Altar, Ambo und Tabernakeltisch aufnehmen. Das was auf dem Altar gefeiert, am Ambo verkündet und im Tabernakel, dem Zelt Gottes, aufbewahrt wird, nämlich das Geheimnis von Tod und Auferstehung Jesu Christi, darf in der Monstranz angebetet und verherrlicht werden. Doch die von Alexander Schaffner entworfene und ausgeführte Monstranz bleibt nicht dabei stehen. Ganz bewusst hat er den Griffbereich mit Makondeholz aus unserem Missionsgebiet in Tansania umfasst. Somit vermag die Monstranz nicht nur eine direkte Verbindung mit unserer Tätigkeit aufzuweisen, sondern zugleich die hl. Eucharistie als jenes Geheimnis darzustellen, das bis an die Enden der Erde gefeiert werden darf und zwar als Hoffnungszeichen und Zusage Christi: Ich begleite euch bis an die Enden der Erde. Denn ich bin der Gott Jahwe – Der ich bin, der ich bin da!.
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