Marienstatuen

Als Abtei dürfen wir uns über vier kostbarere Marienstatuen erfreuen. Sie alle bringen – trotz ihrer künstlerischen Unterschiedlichkeit – die Bedeutung der Gottesmutter für den christlichen Glauben zum Ausdruck. Maria ist nicht nur die Mutter Jesu oder die Mutter der Kirche, sondern auch unsere Mutter. Ja, die Gottesmutter ist in der Volksfrömmigkeit tief verwurzelt! So schreibt Papst Franziskus im apostolischen Schreiben in diesem Zusammenhang die treffenden Worte: „Ich denke an den festen Glauben jener Mütter am Krankenbett des Sohnes, die sich an einen Rosenkranz klammern, auch wenn sie die Sätze des Credo nicht zusammenbringen; oder an den enormen Gehalt an Hoffnung, der sich mit einer Kerze verbreitet, die in einer bescheidenen Wohnung angezündet wird, um Maria um Hilfe zu bitten; oder an jene von tiefer Liebe erfüllten Blicke auf den gekreuzigten Christus. Wer das heilige gläubige Volk Gottes liebt, kann diese Handlungen nicht einzig als eine natürliche Suche des Göttlichen ansehen. Sie sind der Ausdruck eines gottgefälligen Lebens, beseelt vom Wirken des Heiligen Geistes, der in unserer Herzen eingegossen ist (vgl. Röm 5,5).“

 

Madonna mit Jesuskind

Die barocke Muttergottesstatue aus dem 17. Jahrhundert ist ein Geschenk von einer Wohltäterin. Der Künstler ist uns unbekannt. Die Herkunft soll der spanische Raum sein. Sie steht im östlichen Teil der Abteikirche.
 

Madonna mit Jesuskind und Zepter

Diese barocke Statue unterscheidet sich nur unwesentlich von der ersten, wenn sie im Erscheinungsbild auch einfacher auftritt. Sie zeigt uns die Muttergottes mit Kind und Zepter. Herkunft und Zeitepoche sind uns unbekannt. Die Statue prägt das Parterre unserer Klausur.

Pietà

Die Pietà aus dem 17. Jahrhundert verweist uns mit ihrer Herkunft nach den Angaben in die Ostschweiz. Dieses klassische Vesperbild erwarben wir im Zusammenhang mit dem Kirchbau auf dem Kunstmarkt und prägt ganz wesentlich unsere Krypta.

Gekrönte Madonna mit Jesuskind und Zepter

Eine weitere Statue mit Zepter findet ihren Ursprung im schwäbischen Raum und entstammt ebenfalls dem 17. Jahrhundert. Auch sie wurde im Zusammenhang mit dem Kirchbau erworben und fand ihren Platz im Verwaltungstrakt unserer Abtei.
 
 
 

 


 

 

 

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